Mollig warm – Ölofen im Reisetruck

Hallo zusammen,

lange war es ruhig, das soll sich mal wieder ändern.
Ich bin gerade dabei einige Technik-Beiträge zu verfassen.
Beginnen wir doch einfach mit diesem hier.

Vor der letzten Winterreise haben wir endlich einen Schiffsölofen in den Laster gebaut. Endlich deshalb, weil es der ultimative Gemütlichkeitsbringer beim Wintercamping ist.

Direkt nach dem Einbau. Der Küchenschrank daneben hat sonst auch eine Tür 🙂

Ölofen?

Auf dem Markt gibt es jede Menge Lösungen zum beheizen eines Wohnmobils.
Fußbodenheizungen, Diesel- Gas Standheizungen, Wärmepumpen und so weiter.

Wieso baut man sich im Jahre 2018 also einen Ölofen in den Reisetruck?
Das hat bei uns mehre Gründe.

Mehr Autarkie
Hauptgrund ist wohl, ein Ölofen benötigt nahezu keine Sekundärenergie. Sekundärenergie ist Energie, welche benötigt wird um den eigentlichen Energieträger (z.B. Diesel) zum verbrennen zu bringen und die Heizung insgesamt zum Arbeiten zu bewegen.
Eine Dieselstandheizung benötigt z.B. eine erhebliche Menge an elektrischer Energie um mit einem Glühstift den Diesel in der Brennkammer zu entzünden. Zusätzlich benötigt die Steuerung, das Brennluftgebläse, das Warmluftgebläse und auch die Pumpe elektrische Energie. Wird es zu warm im Wohnmobil, schaltet sich die Heizung ab und beginnt ein paar Minuten später wieder mit dem aufwändigen Startprocedere. Glühstift an, Pumpe takten, Brennluftgebläse an usw.

Gerade wenn man im Winter unterwegs ist und wenig bis keinen Solar-Ertrag hat, ist das sehr ärgerlich. Wer hier Strom sparen kann, kann länger stehen ohne Nachladen zu müssen.
Der Schiffsölofen ansich arbeitet komplett ohne elektrischen Strom.
Der Ofen wird normalerweise per Schwerkraft aus einem höherliegenden Tank mit Kraftstoff versorgt. Dieser läuft in die Brennschale, verdampft dort und brennt.
Genau nach diesem Prinzip haben auch die Ölöfen in Häusern funktioniert.

Sicherheit
Wir haben im Magirus eine 5kW Diesel-Luft-Standheizung im Wohnbereich und eine 2kW Diesel-Luft-Standheizung im Fahrerhaus. Ein bisschen Redundanz hatten wir also auch mit den beiden Standheizungen. Fällt eine Heizung durch einen technischen Defekt aus, kann die andere durch den großen Durchgang etwas Abhilfe schaffen.
Was passiert aber, wenn der Strom knapp wird?

Gemütlichkeit
Der Ölofen bringt die ultimative Gemütlichkeit in den Laster.
Die Wärme ist sehr angenehm. Der Ofen arbeitet fast vollkommen geräuschlos. Lediglich ein leichtes einlullendes Geräusch der Flammen und ab und an ein gemütliches Knistern ist hörbar.

Unser Einbau

Wir haben uns für das kleinste Modell aus dem Hause Refleks entschieden.
Refleks ist der Hersteller für Schiffsölöfen aus Dänemark, schlechthin. Der Ofen lässt sich zwischen 0,6 und 1,6 kW Heizleistung regeln.
Er verbraucht dabei zwischen 0,12 und 0,3 Liter Diesel/Heizöl pro Stunde.

Im Ölofen zu Hause, hatte man früher einen kleinen Tank, der ein paar Tage Vorrat speicherte. War dieser leer, musste man mit einer Ölkanne zum Ölfass laufen und für Nachschub sorgen.
Da das irgendwann nervig wurde, gab es eine Innovation.
Die Zentralölversorgung. Im Keller steht ein großer Öltank und versorgt mit einer kleinen Pumpe über Leitungen alle Ölöfen im Haus.
Genau so haben wir das ganze im Magirus ebenfalls umgesetzt.
Der große Tank im Keller ist unser 660L Tank.
Ich habe die Membranpumpe, welches das System versorgt, mit einem T-Stück in die Rücklaufleitung eingeschleift.
Das funktioniert prima.

Ich habe den ganzen Ölofen in eine Edelstahlwanne gebaut. Die Wanne hat eine abgedichtete Öffnung für das Brennluftrohr nach draussen und einen zusätzlichen Ablauf durch den Kofferboden. Dieser sorgt dafür, dass im Fall eines Defekts, kein Diesel in unseren Koffer läuft. Da wir die Pumpe nur einschalten, wenn der Ofen auch läuft, ist das aber recht unwahrscheinlich.

Die von uns verwendete Hardi-Pumpe hat einen kaum messbaren Stromverbrauch. Das liegt am Arbeitsprinzip dieser Pumpen.

Regenhaube auf dem Dach (Ikea Edelstahlsalatschüssel)
So schaut es aus

Fahrerhaus Heizung repariert

Zusätzlich zum Ölofen-Einbau, haben wir endlich die Fahrhausheizung auf der Fahrerseite repariert.
Der Magirus hat auf jeder Seite einen Öl-Luft Wärmetauscher. Mithilfe dieser Wärmetauscher wird das warme Motoröl genutzt um die Luft, welche durch ein Gebläse eingeblasen wird, erwärmt.
Der Wärmetauscher auf der Fahrerseite war leider, bereits seit Kauf des Fahrzeugs undicht. Ersatz war nirgends zu finden. Wir haben die Ölleitung zu diesem Kühler einfach mit einem Blindstopfen verschlossen. Damit war wenigstens das 2. Heizgerät noch nutzbar.
Ein gebrauchtes Heizgerät (Wärmetauscher + Gebläse) konnte ich irgendwann mal bei JFW kaufen, leider war wie bei meinem Gerät, einer der Flansche durch ein kaputtes Gewinde undicht.

Ich habe den Wärmetauscher aus der Einheit ausgebaut und komplett gereinigt.
Es befanden sich ein paar Nummern auf dem Teil. Darüber konnte ich den Hersteller ausfindig machen. Dieser teilte mir auf meine Anfrage mit, dass sie die Maschinen um diese Art Kühler zu bauen, nicht mehr besitzten und keine Wärmetascher dieser Art mehr fertigen können.
Allerdings konnten die netten Leute dort mich an eine Kühlerbaufirma vermitteln, welche sich darauf spezialisiert hat, Kühler für seltene Fahrzeuge instand zusetzen bzw Ersatz zu beschaffen.

Nach einem kurzen Telefonat mit der Firma Kühler-Rath war klar, sie werden ihn wohl reparieren können. Sie würden einen neuen Anschluss anschweißen.
Also per Post hin und nach ein paar Tagen kam der Kühler zurück.
Perfekt, jetzt wird es auch ohne Standheizung wieder angenehm warm im Fahrerhaus 🙂

Der Wärmetauscher vor der Reparatur

Viele Grüße
Christian

Wintergrüße aus dem Erzgebirge

Hallo zusammen,
wir sind ein paar Tage im Erzgebirge.

Eigentlich wollten wir ins Riesengebirge, aber wir sind nach dem Schneebericht gefahren und im Erzgebirge gelandet.

Heute ging es bei einer schönen Winterwanderung auf den Bärenstein.

Viele Grüße

Nicole, Christian und Balou

Schneeketten-Test vor der Winterreise

Hallo, über den Jahreswechsel geht es ein paar Tage in den Schnee.

Die passenden Schneeketten für unsere 14.00R20 Bereifung haben wir kurzfristig beim Philipp aus dem Hanfbachtal bekommen.

Es wird gerne gemunkelt die Ketten aus Bundeswehr Beständen würden nicht auf Conti HCS in 14.00 passen. Bei unseren fast neuen geht es ohne Probleme.

Irgendwann teste ich es Mal mit dem Ersatzrad, das noch volles Profil hat. Zum testen habe ich mich mit 2 Rädern begnügt. Eine Kette wiegt rund 40kg und die Montage ist entsprechend anstrengend.

Viele Grüße

Chris

Hochzeit

Hallo zusammen,
hier nur am Rande.
Wir haben uns getraut!
Geheiratet wurde im familiären Kreis in der wunderschönen Stadt Bamberg. Wir haben uns für dieses schöne, mittelalterliche Städtchen entschieden, da es uns mit seinem mittelalterlichen Altstadtkern, der fränkischen Lebensart und seinem Charme verzaubert hat. Hinzu kommt, dass Nicoles Familie aus Sachsen und meine Familie aus Hessen beide in etwa gleich weit zu fahren haben.
Wir haben ein paar wundervolle Tage in schöner Atmosphäre im Gasthof Büttel in Geisfeld bei Bamberg verbracht.
Geheiratet wurde standesamtlich im Rathaus in Bamberg. Balou brachte uns die Ringe und hat für die akustische Untermalung während der Trauung gesorgt.
Er wollte unbedingt nach vorne zu uns.
Danach ging es mit Charlie-Fridolin, dem Magirus, zum Fotoshooting an die Sandgrashaide Pettstadt. Fotos folgen.
Bis Dann
Nicole, Christian und Balou

Auf dem Weg zum Standesamt

Frisch getraut

Traute 2samkeit

02. – 03.06.2015 – Edinburgh

Hallo Zusammen,
gestern sind wir gemütlich nach Edinburgh gekurvt und haben den Nachmittag mit so allerlei Kleinigkeiten verbracht.

Am Morgen ging es dann mit dem doppelstöckigen Bus in die Stadt.
Das Wetter blieb den ganzen Tag traumhaft.

Als Höhepunkte haben wir uns das Edinburgh Castle sowie den Carlton Hill, eine Parkanlage mit Ausblick über die Stadt vorgenommen.

Das Castle ist wirklich sehr sehenswert. Die Lage ist sehr exponiert auf dem Felsen über der Stadt. Das Anwesen ist sehr groß und innerhalb des Castle sind viele kleinere Museen sowie der Hauptsitz einiger Schottischer Regimente untergebracht.

Sehr empfehlenswert ist der gut gemachte Audioguide. Wer sich auf aushängende Schilder verlässt, ist verlassen.

Pünktlich um 13.00 Uhr wird in Edinburgh im Castle die One o Clock Cannon abgefeuert.

 

Hier verbachten wir fast den ganzen Tag. Am Ende sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die 19,50 Pfund (knapp 30,00 EUR) pro Nase gut investiert waren.

Am Nachmittag schlenderten wir nun über die Royal Mile, die mittelalterliche Altstadt in Richtung Carlton Hill.
Hier reiht sich ein Souvenier-Laden an den anderen.

Royal Mile

Am Abend genießen wir nun den Blick über die Stadt, bevor wir mit dem Bus zu Schorsch zurückfahren.

Wir fuhren noch einige Kilometer aus der Stadt heraus und fanden einen traumhaften und stillen Übernachtungsplatz an einem großen Stausee.

Leider haben wir nicht genug Zeit für Edinburgh eingeplant. Wir hätten uns wirklich noch gerne ein paar weitere Highlights angesehen. Die Stadt ist extrem sehenswert.

Viele Grüße
Nicole & Christian

01.06.2015 – Ben Lawer – Loch Rannoch

Hallo Zusammen,
heute Abend verbringen wir die Nacht am Loch Rannoch. Das Wetter ist gut.

Am Morgen unternahmen wir eine kurze Wanderung durch den angelegten Naturpark am Ben Lawer, ganz nett. In der Hand hatten wir einen kleinen Führer, welcher uns zur angeschlagenen Nummer immer die passende Erklärung liefern sollte.

Wetterbedingt sah das allerdings in allen Fällen so aus:
z.B. Nummer 3: Hier sehen sie zu ihrer Linken eine bunt gemischte Wildblumenwiese. Blick nach links: nur Gras.
Nummer 5: Schmetterlinge – nichts.
usw.

Es war wohl noch zur kalt für das frühsommerliche Treiben. Der Schnee des Abends hat sich über Nacht gehalten.
Die Temperatur am Morgen lag bei 3°C.

Durch das Rannoch Moor ging es nun zum Loch Rannoch.

Früh finden wir einen schönen Platz und beschließen zu bleiben.

Zwischendruch mache ich etwas Feuerholz für den Abend.

Leider beginnt es dann ordentlich zu gießen. Natürlich schräg von der Seite.

Am Abend wird es jedoch wieder klar und wir können unser Feuerchen machen. 🙂

Viele Grüße
Nicole & Christian

31.05.2015 – Glen Etive – Glen Coe – Tyndrum – Ben Lawer

Hallo zusammen,
im Moment stehen wir auf dem Ben Lawer und genießen die Stille dieser Bergwelt.
Das Wetter ist durchwachsen. Es wechselt zwischen Schnee und Sonnenschein.

Der Schnee bleibt auf dem Gipfel wenige Meter über uns liegen.

Heute Morgen besichtigten wir das Glen Etive. Ein wirklich tolles Seitental des Glen Coe. Wir erwischten einige Wildwasser-Kajak-Fahrer beim Befahren der Wasserfälle im Tal.

Nun ging es wieder durch das Glen Coe zurück um Bilder bei besserem Licht & Wetter zu bekommen.

Auf dem Weg zum Ben Lawer, Falls of Dochart

Am Abend sind wir noch durch Tyndrum ebenfalls bekannt durch den WHW gekommen. Im kleinen Lädchen eines netten älteren Herrns füllten wir noch fix die Vorräte auf, bevor es auf den Ben Lawer ging.

Ansich ist der Berg nichts besonderes. Uns beeindruckte jedoch die Stille und das Wetter.

Viele Grüße
Nicole & Christian

30.05.2015 – Fort William – Glen Coe

Hallo zusammen,
heute Abend stehen wir über dem beeindruckenden Etive River im gleichnamigen Tal Glen Etive.
Es ist sehr windig, aber schön.

Heute Mittag besuchten wir wieder Fort William. Wir bummelten gemütlich durch die Stadt.
Die kleine traumhaft schöne Kirche mitten in der Stadt habe ich beim letzten mal völlig übersehen und wäre wohl auch heute vorbeigegangen.
Aber Nicole wollte gerne rein. Es lohnte sich.

An der Ben Nevis Range tummelten sich jede Menge Mountainbike-Downhill Freaks. Die Seilbahn brachte sie auf den Ben Nevis und im Affenzahn mit einigen Sprüngen ging es dann wieder über die Wettbewerbsstrecke talwärts.

Nun fuhren wir in ein Seitental des Glen Coe. Nach Kinlochleven. Ich hatte den Ort durch die West-Highland-Way (WHW) Wanderung noch in guter Erinnerung.
Auch hier hat sich nichts verändert.

Danach fuhren wir ins wunderschöne Glen Coe. Ein schöner Übernachtungsplatz fand sich im schönen Seitental dem bereits erwähnten Glen Etive.

Viele Grüße
Christian und Nicole

29.05.2015 – Fort Augustus – Fort William

Hallo zusammen,
heute Abend stehen wir in einer ruhigen Ecke des Glen Nevis Campingplatzes in Fort William.
Das Wetter ist schön.

Am Morgen schauten wir nochmal bei Eilean Donen Castle vorbei um noch ein paar Bilder in der Morgensonne einzufangen. Anschließend ging es wieder noch Fort Augustus.
In Deutschland haben wie eine Dokumentation über einen Mann gesehen, der hier das ganze Jahr über nach Nessie dem Seeungeheuer sucht. Dieser finanziert seine Suche mit der Herstellung putziger bunter Nessiefiguren. Bei der Umrundung des Sees haben wir bereits nach ihm Ausschau gehalten. Vergebens.

Nun eine letzte Suche in Fort Augustus. Und Treffer!
Ihn selbst haben wir zwar nicht gefunden, er war wohl auf Monstersuche. Aber den Laden, in welchem seine Figuren ausgestellt und verkauft werden, haben wir entdeckt.

Dann ging es endlich nach Fort William. Mir war noch jede Kleinigkeit sehr bekannt. Im Jahr 2009 war Fort William das Ende meiner Trekkingwanderung auf dem West Highland Way.

Es hat sich nichts verändert hier. Etwas sehnsüchtig und wehmütig schaute ich den WHW Wanderern dieses Jahres beim Zieleinlauf am Endpunkt zu.

Bei der Besichtigung von Inverlochy Castle hören wir ein plötzliches Poltern. Der Jacobite Steam Train, bekannt aus den Harry Potter Filmen, näherte sich.

Dieses Jahr liegt noch viel Schnee auf den Bergen. So auch auf dem Ben Nevis.

Viele Grüße
Christian und Nicole

28.05.2015 – Fairy Pools – Talisker

Hallo zusammen,
heute Abend stehen wir wieder am Otterhaven. Das Wetter ist traumhaft, aber frisch.

Am Morgen besuchten wir die Fairy Pools im Glen Brittle. Terrassenartig angeordnete Becken mit kristallklarem Wasser welches sich Stufe für Stufe talwärts bewegt. So ähnlich war die Beschreibung im Reiseführer. Ein dramatisches HDR Bild dazu findet man in jedem Geschäft auf Skye auf einer Postkarte.

Davon angelockt, fuhren wir also hin. Wir waren recht früh. 9.00 Uhr. Der Parkplatz war schon voll und die Autos reihten sich wieder über mehrere hundert Meter an der Straße entlang.

Die Pools sind nach kurzer Wanderung schnell erreicht. Die Wassermassen, welche den Berg formen sind recht schön. Aber an die HDR Aufnahme von der Postkarte kommen sie dann doch nicht heran.

Am Mittag pünktlich zum Regenbeginn, liefen wir in der Talisker Destille ein. Die Wartezeit zur Führung konnten wir gemütlich im Old Inn, einem urigen Pub verbringen.

Die Führung durch die Destille war echt gut gemacht. Der Guide bemühte sich und war merklich Stolz auf Talisker.
Leider durfte im Inneren aufgrund von Explosionsgefahr nicht fotografiert werden. Auch die Handys blieben aus.

Der zur Probe gereichte Talisker Storm, war ganz okay. Talisker hat jedoch bestimmt noch bessere Stöffchen im Lager.

Am Abend haben wir wieder Robben und Otter im Otterhaven beobachtet. In der Dämmerung wimmelte es gerade zu von Robben im Wasser. Wir konnten Gruppen von 15 Tieren auf einem Fleck zählen.
Der Abschied von Skye war sehr gelungen.

Viele Grüße
Christian & Nicole

Nachwort zur Insel Skye:

Skye wird in jedem Reiseführer in den höchsten Tönen gelobt. Auch im persönlichen Gespräch mit Bekannten wird das gerne wiederholt.
Ich selbst hatte jedoch ein anderes Bild von Skye.
Die Landschaft ist wirklich sehr schön auf Skye. Die Sehenswürdigkeiten sind auch größtenteils sehenswert. Einige auch eher nicht.

Jedoch gibt es einfach zu viele Besucher auf Skye. Die Insel ist, zumindest jetzt im Mai, maßlos überlaufen. An der noch so lächerlichsten Sehenswürdigkeit stauen sich Autos auf der Straße und parken hunderte Meter lang die Straßenränder zu.

Man kann keine 10 Minuten in der Nähe einer Sehenswürdigkeit verbringen ohne unsere mittlerweile ungeliebten Rabbies Busse (Touristenbusse) zu sehen. Hier werden einfach Massen bewegt.

Am ersten Tag auf Skye war ich wirklich durch den Andrang der Touristen geschockt.

Ich kann es jedenfalls nicht leiden wenn zu viele Touristen an einem Ort sind, bin jedoch selbst Teil dieser ungeliebten Masse.
Psychologisch bestimmt interessant.

Christian