{"id":411,"date":"2014-05-06T07:59:00","date_gmt":"2014-05-06T05:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.charlieontour.de\/?p=411"},"modified":"2017-02-24T08:41:03","modified_gmt":"2017-02-24T07:41:03","slug":"05052014-tizni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.charlieontour.de\/?p=411","title":{"rendered":"05.05.2014 &#8211; Tiznit"},"content":{"rendered":"<p>Hallo zusammen,<br \/>\nwir sitzen gerade bei 25\u00b0 um 21:30 Uhr in Tiznit an der Atlantikk\u00fcste Marokkos.<br \/>\nWir haben die letzten Tage einiges erlebt, leider gab es keinen Internetzugang. Deshalb hier ein bisschen was zum Lesen.<\/p>\n<h3>\n29.04.14 Tingerhir &#8211; Thodra- &amp; Dadesschlucht<\/h3>\n<p><\/p>\n<table align=\"center\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" class=\"tr-caption-container\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.charlieontour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P4296526.jpg\" imageanchor=\"1\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/www.charlieontour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P4296526.jpg\" height=\"300\" width=\"400\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"tr-caption\" style=\"text-align: center;\">Nicole in der Dadesschlucht<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><\/p>\n<table align=\"center\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" class=\"tr-caption-container\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.charlieontour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P4296530.jpg\" imageanchor=\"1\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/www.charlieontour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P4296530.jpg\" height=\"300\" width=\"400\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"tr-caption\" style=\"text-align: center;\">Die Affenpfoten der Dadesschlucht<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Wir sind am Vormittag zur Schluchtendurchfahrt der Thodra- &amp; Dadesschlucht gestartet.<br \/>\nNachdem wir die Baustellen am Beginn der Thodra durchquert hatten, ging es schon direkt zum sehenswertesten Teil der Schlucht.<br \/>\nSteile rote Felsw\u00e4nde steigen senkrecht empor, in der Mitte der Schlucht flie\u00dft ein blauer Fluss durch grobe Kiesel.<br \/>\nMan darf und muss sogar durch den Fluss fahren um zu den Parkpl\u00e4tzen der Cafes zu kommen.<\/p>\n<p>Das ist aber selbst f\u00fcr Motorr\u00e4der kein Problem. Der Fluss hat nur ca. 30 cm Tiefe.<\/p>\n<p>Entlang der sehenswertesten 800 Meter reihen sich Souvenirverk\u00e4ufer an Souvenirverk\u00e4ufer. Furchtbar!<br \/>\nWir fahren erstmal durch und halten etwas oberhalb. Dort schauen wir ein paar Kletterern beim Klettern zu.<br \/>\nEine traumhafte Kulisse zum klettern. Das h\u00e4tte mich auch gereizt.<\/p>\n<p>Danach ging es rund 70 Kilometer durch die Schlucht hinauf.<br \/>\nIn dem Bergdorf geht es links auf eine Piste um hinab in die Dadesschlucht zu kommen.<br \/>\nDer Weg ist sehr spannend und macht Spa\u00df zu fahren.<\/p>\n<p>Unterwegs kommt uns eine gro\u00dfe organisierte Gruppe Deutscher BMW-Motorradfahrer entgegen. Hintendran dann irgendwann auch deren Service-Fahrzeug. Darin ein lustiger \u00e4lterer Bayer. Wir reden kurz mit ihm.<\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlt stolz er sei schon \u00fcber 300 Kugelschreiber und jede Menge gebrauchter Klammotten los geworden. Eine Gruppe junger Berberinnen h\u00e4tte eben auch f\u00fcr ihn getanzt.<br \/>\nGanz toll, denken wir uns und ich verdrehe innerlich die Augen.<\/p>\n<p>Mit derart naiven Touristen haben wir sp\u00e4ter noch mehr Kontakt.<\/p>\n<p>Wir fahren weiter entlang des Kamms auf engen Wegen. Auf einmal Gegenverkehr.<br \/>\nNa Klasse! Auf einer einspurigen Piste in 3000 Metern H\u00f6he. Links nur zig hundermeter Tiefe, rechts der Fels.<br \/>\nKeine AUsweichstellen.<\/p>\n<p>Der uns entgegenkommende Franzoze findet allerdings ein kleines Eck, an dem er r\u00fcckw\u00e4rts den Berg ein St\u00fcckchen hochfahren kann. Wir dann in geringster Geschwindigkeit mit beigeklapptem Spiegel an ihm vorbei.<\/p>\n<p>Irgendwie passt es dann eben doch immer.<\/p>\n<p>In den Bergd\u00f6rfern geht die Bettelei wieder los.<br \/>\nDie Kinder sind sehr dreist. Es scheint eine Art Wettkampf geworden zu sein, wer hat den dummen Touris am Meisten aus der Tasche geleiert. F\u00fcr uns ist das kein Problem. Wir ignorieren sie komplett.<\/p>\n<p>Kurz darauf in einem engen Bergdorf steht ein franz\u00f6sisches Wohnmobil mittem im Dorf, beide Fenster weit ge\u00f6ffnet und beide Insassen sind munter am S\u00fc\u00dfigkeiten verteilen. Rund herum eine gro\u00dfe Traube aus rund 20 Kindern.<br \/>\nKaum kommen wir dazu, rennen sie schon auf uns zu. Wir halten jedoch nicht an.<\/p>\n<p>Ich dr\u00e4ngle mich am Franzosen vorbei durch die Menschentraube. Endlich wieder freie Fahrt.<\/p>\n<p>Die Dadesschlucht erweisst sich als wirklich sehenswert. Die Landschaft ist sehr spektakul\u00e4r.<\/p>\n<p>Wir fahren noch eine Weile und fahren einen gro\u00dfen Campingplatz entlang der N10 an.<br \/>\nMitten in einer Olivenbaumplantage gelegen, soll dieser luxuri\u00f6s ausgestattete Platz vor allem von ordnungsliebenden Franzosen besucht werden. Nunja, schauen wir ihn uns mal an.<\/p>\n<p>Es ist schon etwas sp\u00e4t als wir eintreffen.<br \/>\nDer Platz scheint noch recht leer zu sein. Doch wo ist die Rezeption?<br \/>\nAuf einmal h\u00f6re ich in feinster Wiener Mundart &#8222;Da ist keiner hier, stellts euch einfach neben uns.&#8220;.<\/p>\n<p>Der Campingplatz stellte sich als aufgegeben heraus. Die Servicegeb\u00e4ude heruntergekommen, Wasser abgestellt und kein Tor mehr vorhanden. Komisch! Das dazugeh\u00f6rige Hotel ist ebenfalls komplett dicht.<\/p>\n<p>Im Laufe des Abends f\u00fcllt sich der Platz noch mit Teilnehmern einer Motorradrally und deren Service-Fahrzeugen.<\/p>\n<p>Wir stehen neben Grete und Ferdinand, einem Rentnerpaar aus dem Wiener Umland. Wir unterhielten uns den ganzen Abend. Eine wirklich nette Begegnung.<\/p>\n<h3>\n30.05.2014 &#8211; Ouarzzante- M&#8217;hamid<\/h3>\n<p>\nAm n\u00e4chsten Morgen wecke ich Nicole bei Zeit.<br \/>\nIch m\u00f6chte mit den \u00d6sterreichern zusammen den Platz verlassen und nicht als letzter hier bleiben.<\/p>\n<p>Kaum aufgestanden bewahrheiten sich schon meine Bef\u00fcrchtungen.<\/p>\n<p>Ferdinand erz\u00e4hlt, dass in der fr\u00fch ein findiger Marrokaner vorbei gekommen ist und versuchte das nicht mehr funktionierende Tor mit einem Brett zu verriegeln.<br \/>\nDer m\u00f6chte hier mal eben kassieren.<\/p>\n<p>Das er nichts mit diesem Betrieb dort zu tun hat und das alles in das eigene S\u00e4ckel wandern wird, ist absolut klar. Ausserdem gab es nichtmal Wasser oder Toiletten.<\/p>\n<p>Wir packen alles zusammen und begeben uns zusammen mit den \u00d6sterreichern ans Tor.<br \/>\nDas Brett ist schnell zur Seite gelegt uns los gehts.<\/p>\n<p>Da kommt der Marrokaner an. Er winkt uns und macht Gesten, dass er Geld haben m\u00f6chte. Wir winken ab und fahren beide davon. Kurz nach der Auffahrt unterhalten wir uns noch mit den \u00d6sterreichern, wir sind uns sicher, dass er uns einfach abziehen wollte.<\/p>\n<p>Das w\u00e4ren bei den dort \u00fcbernachtenden Fahrzeugen 360 Dirham (ca. 36,00 Euro) gewesen. Ein sehr guter Wochenlohn in Marokko. Und das f\u00fcr eine Stunde Arbeit, die er mit dem Brett und der Warterei zubrachte.<br \/>\nWir sind doch nicht doof!!!<\/p>\n<p>Die Franzosen werden auch nicht gezahlt haben, die k\u00f6nnen ja wenigstens noch noch mit ihm sprechen. Da hat er eh keine Chance.<\/p>\n<p>Die Franz\u00f6sischen BonbonWerfer aus der Dadesschlucht h\u00e4tten ihn sicher bezahlt und ihm noch etwas Wasser und Essen gegeben. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>\nEigentlich wollten wir \u00fcber Ouarzzante in Richtung Tafraoute fahren. Als wir allerdings einen Blick in die Karte werfen, sehe ich, dass M&#8217;hamid auch sehr nahe ist. Hier gibt es eine weitere Sandw\u00fcste.<\/p>\n<p>Ich lieb\u00e4ugelte schon die ganze Zeit mit M&#8217;hamid. Wir entschieden uns spontan f\u00fcr diesen Abstecher.<\/p>\n<p>Um nach M&#8217;hamid zu kommen, mussten wir zuerst nach Zagora.<\/p>\n<p>Ein komisches Nest. In Zagora kommen die gro\u00dfen Gel\u00e4ndewagen aus der W\u00fcste zur\u00fcck. Einige Werkst\u00e4tten haben sich darauf spezialisiert, hier gut zu verdienen. Wir werden von 2 Moped-Scouts angesprochen ob wir nicht irgendein Problem h\u00e4tten und in deren Werkstatt wollten. \u00c4hm, n\u00f6!<\/p>\n<p>Auf dem weiteren Weg nach M&#8217;hamid kommen wir in einen Sandsturm.<br \/>\nSehr beeindruckend. Ich hatte ein paar Tage zuvor noch einen gew\u00fcnscht. Schon komisch!<\/p>\n<p>Die Sicht ist sehr schlecht, Sand weht quer \u00fcber die enge Stra\u00dfe.<br \/>\nWahnsinn!<\/p>\n<p>Wir kommen in M&#8217;hamid an, kaum etwas zu sehen. Der Campingplatz ist schrecklich. Eigentlich nur ein Innenhof. Hier \u00fcbernachten schon viele Rally-Teilnehmer.<\/p>\n<p>Schnell sind im Reisef\u00fchrer die Koordinaten eines anderen Platzes gefunden. Los gehts!<br \/>\n\u00dcber Stock und Stein geht es wieder in die W\u00fcste.<br \/>\nEinige kleinere Sandverwehungen und kleine D\u00fcnen sind zu bew\u00e4ltigen.<br \/>\nLangsam wachsen die Zweifel ob es hier noch etwas gibt.<\/p>\n<p>Der Sand wird immer lockerer, wir m\u00fcssen die Luft aus den Reifen lassen. Der Sand weht mir um die Nase. Mit einem Tuch habe ich Nase und Mund bedeckt. Die AUgen werden von der Sonnenbrille bedeckt.<br \/>\nImmer noch 40 Grad im Schatten.<\/p>\n<p>Mit wenig Luftdruck f\u00e4hrt es sich viel entspannter im Sand.<\/p>\n<p>Die Koordinaten des Reisef\u00fchrers sind erreicht. Au\u00dfer Sand ist weit und breit nichts zu sehen.<\/p>\n<p>In einem anderen Reisef\u00fchrer ist der gleiche Platz nochmal verzeichnet. Diesmal mit anderen Koordinaten.<br \/>\nAlso hin. Er war neben dem ersten Innenhof-Campingplatz.<\/p>\n<p>Wir sind die einzigen G\u00e4ste. Der freundliche Platzwart spricht nur arabisch und franz\u00f6sisch, aber mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen verstehen wir uns ganz gut. Der Platz ist sehr sch\u00f6n. Zwischen Palmen schlagen wir unser Dachzelt auf.<br \/>\nWir sind wohl schon seit l\u00e4ngerem die einzigen G\u00e4ste, denn extra f\u00fcr uns wird noch ein Monteur gerufen, der die Duschen gangbar macht. Der Strom funktioniert leider nicht. Irgendwo ist ein Kurzschluss. Der Platzwart entschuldigt sich vielmals und ist sehr dankbar, dass ich ihm unsere Taschenlampen zeige und damit sage, dass wir keinen Strom ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Eine sehr nette Begegnung.<\/p>\n<p>Der Sandsturm legt sich im Laufe des Abends.<br \/>\nWir genie\u00dfen die warme Nacht und schlafen hervorragend.<\/p>\n<h3>\n01.05.2014 &#8211; M&#8217;hamid &#8211; Tata<\/h3>\n<p>Wir starten schon fr\u00fch am Morgen. \u00dcber eine Piste geht es von Zagora nach Foum Zguid.<br \/>\nDie Piste ist oft Wellblech. Direkt neben uns eine perfekte Asphaltstra\u00dfe. Allerdings ist diese gesperrt.<\/p>\n<p>Wir fahren durch endlose staubige T\u00e4ler, welche nur durch die Berge in weiter Ferne begrenzt werden.<br \/>\nEs ist sehr heiss!<\/p>\n<p>In Tata angekommen, haben wir einen kurzen Spaziergang durch die Stadt gemacht und in einem der zahllosen kleinen L\u00e4den unseren Einkauf erledigt.<br \/>\nDie Stadt ist sehr offen und freundlich.<\/p>\n<p>In der Nacht geht einer meiner weiteren W\u00fcnsche in Erf\u00fcllung. Regen in der W\u00fcste!<br \/>\nWir werden gegen 1:00 Uhr mit kr\u00e4ftigen Donnerschl\u00e4gen gewecket.<br \/>\nDie Blitze leuchten f\u00fcr mehrere Sekunden.<br \/>\nWir verlassen das Dachzelt und begeben uns in das sch\u00fctzende Auto.<br \/>\nDer Strom f\u00e4llt immer wieder f\u00fcr ein paar Augenblicke aus.<br \/>\nLaternen uns Geb\u00e4ude werden dunkel.<\/p>\n<p>Sehr beeindruckend! Ich sollte mir allerdings in Zukunft \u00fcberlegen was ich mir so w\u00fcnsche. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>02.05.2014 Tata &#8211; Fort Bou Jerif<br \/>\nWir wachen etwas ger\u00e4dert von der anstrengenden Nacht auf und fr\u00fchst\u00fccken sehr gut.<br \/>\nHeute geht es \u00fcber Guelmin nach Fort Bou Jerif an der Atlantikk\u00fcste.<\/p>\n<p>Die Fahrt verl\u00e4uft sehr entspannt. Mit Freude blicken wir auf das Thermometer, dass etwas alle 15 Minuten etwas f\u00e4llt und am Ende bei 27 Grad in Fort Bou Jerif stehen bleibt.<\/p>\n<p>Das Fort Bou Jerif ist nur \u00fcber eine Piste erreichbar.<br \/>\nDer Campingplatz liegt neben dem 1935 erbauten mittlerweile verfallenen Fort der Franzosen mitten in einer Kakteenw\u00fcste.<br \/>\nWir sind sehr begeistert und genie\u00dfen die Zeit dort sehr.<\/p>\n<p>Am Nachmittag wechsle ich den Dieselvorfilter von Schorsch. In Erfoud haben wir sehr dreckigen Diesel an einer Ziz-Tankstelle erwischt. Den Hauptfilter hatte ich bereits ein paar Tage zuvor gewechselt. Der ausgebaute Vorfilter ist voller schwarzem Sulz.<\/p>\n<h3>\n03.05.2014 Fort Bou Jerif &#8211; Plage Blanche &#8211; Cap Draa<\/h3>\n<p>Am Morgen besichtigen wir das Fort Bou Jerif. Wir haben viel Spa\u00df und entdecken nach und nach jeden der vielen R\u00e4ume und Geb\u00e4ude des Forts.<br \/>\nEs gibt einiges zu sehen, eine alte Fahrzeugwerkstatt, Stallungen, Gef\u00e4ngnis, usw.<\/p>\n<p>Am Qued (=Fluss) neben dem Fort finden wir dann unter Palmen gelegen einige Schildkr\u00f6ten und Fr\u00f6sche.<\/p>\n<p>Die Schildkr\u00f6ten tauchen leider immer schnell ab, sobald wir mit dem Foto erscheinen. Aber ein paar Treffer gelingen uns. Sehr sch\u00f6n!<\/p>\n<p>\u00dcber einsame und teils sehr versandete Pisten erreichen wir eine nur von wenigen Fischern bewohnte Bucht.<br \/>\nEs ist traumhaft!<\/p>\n<p>Wir rasten einige Zeit und genie\u00dfen die Stille und die salzige Luft.<\/p>\n<p>Der Strand des Plage Blanche war etwas entt\u00e4uschend. Der Himmel war sehr verhangen, die kleine Hotelanlage dort hat vermutlich bereits in den 80er Jahren ihre besten Zeiten hinter sich gehabt. Der Charme einer Geisterstadt kommt auf.<\/p>\n<p>Am Abend erreichen wir die Steilk\u00fcste des Cap Draa. Eigentlich haben wir hier noch imposante Felstore erwartet. Dies stellte sich allerdings als irrtum heraus.<br \/>\nEgal. Wir haben direkt an der Kante der Steilk\u00fcste frei \u00fcbernachtet.<\/p>\n<p>Das Meer rauschte sehr stark. Das Wasser war selbst ist der Nacht noch sehr wei\u00df durch die Gischt. Wahnsinn!<br \/>\nAm Morgen sah man jede Menge Fischerboote vor der K\u00fcste.<\/p>\n<h3>\n04.05.2014 Cap Draa &#8211; Plage Legzira &#8211; Tiznit<\/h3>\n<p>\n\u00dcber versandete Pisten geht es immer wieder durch gro\u00dfe Kamelherden. Die Hirten gr\u00fc\u00dfen sehr freundlich und sind \u00fcber die Abwechslung sehr erfreut.<\/p>\n<p>Hier kommen wohl nur sehr selten Menschen vorbei.<\/p>\n<p>Wir sehen nur ein paar frische Reifenspuren in der Piste. Vermutlich die Gruppe Franzosen, welche wir am Vortag schon mal getroffen haben.<\/p>\n<p>Sidi Ifni war wohl in den 70er Jahren ein Treffpunkt der alternativen Surfer-Szene. Davon ist heute nicht mehr viel geblieben. Die Stadt macht uns nicht wirklich an und wir fahren weiter zu den Felsentoren von Legzira.<\/p>\n<p>Hier hat das Meer 2 riesige Torb\u00f6gen aus dem Sandstein herausgesp\u00fclt. Sehr beeindruckend!<\/p>\n<p>Am Abend treffen wir in Tiznit ein. Eine sehr freundliche und offene Stadt.<br \/>\nWir gehen am Sonntag Abend gegen 20:00 Uhr noch in einem Supermarkt einkaufen und freuen uns \u00fcber unsere \u00fcppigen Vorr\u00e4te. \ud83d\ude42<\/p>\n<h3>\n05.05.2014 Tiznit<\/h3>\n<p>Heute legen wir einen Tag Pause ein.<br \/>\nWir schlafen mal richtig aus und haben eigentlich nicht viel vor.<\/p>\n<p>Wir beschlie\u00dfen heute das Kraftstoffsieb im Tank zu s\u00e4ubern, da der dreckige Sprit noch immer etwas Nachwirkungen hat.<br \/>\nHierzu muss der halbe Innenausbau ausgebaut werden, da ich leider keine Serviceklappe f\u00fcr den Tank vorgesehen hatte. Man lernt halt nie aus.<br \/>\nIm Sieb finden sich dann auch einige schwarze Brocken. Nicht so viele wie erwartet, aber schauen wir mal.<\/p>\n<p>Am Abend gibt es dann etwas richtig leckeres zum Essen.<br \/>\nIch mache Pizza. Ohne Ofen!<br \/>\nNicole meinte gestern sie h\u00e4tte mal Lust auf Pizza. Ich hab etwas \u00fcberlegt und mir ist eine gute Idee gekommen.<\/p>\n<p>Der Hefeteig aus Mehl, Oliven\u00f6l, Wasser, Salz, Zucker und Hefe ist schnell gemacht.<br \/>\nDer Belag besteht aus Tomatenmark &amp; Kr\u00e4utern, Salami(noch von zu Hause) und K\u00e4se.<\/p>\n<p>Gebacken wird die Pizza im Wok, welchen ich mit dem Deckel des Kochtopfes abdecke und dann auf dem Dieselkocher erhitze.<\/p>\n<p>Nach und nach backten wir St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck auf diese Art und Weise.<\/p>\n<p>Es schmeckte ausgezeichnet! Eine leckere kulinarische Abwechslung.<\/p>\n<p>Morgen wollen wir nach Essaouira.<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\nNicole und Christian<\/p>\n<p>Beim n\u00e4chsten mal kommen ein paar mehr Bilder mit. Wir m\u00fcssen sie noch von der Kamera kopieren.<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo zusammen, wir sitzen gerade bei 25\u00b0 um 21:30 Uhr in Tiznit an der Atlantikk\u00fcste Marokkos. 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